Samstag, 27. Februar 2010

5:51 a.m.

what an ugly time to say good-bye...

watching him leave. to the other end of the world. i hate it. just hate it. but there is nothing i can do, but feeling blessed on the one hand, on the other holding my tears back. since this is our fate: leaving. leaving again. this time leaving for good.

so he is... the only one who has ever been man enough to take me for who i am, never being scared of me, always being able to handle me, making me feel so: at ease. like for once i'm at the right place at the right time. here and now. in his arms tonight.

no running, no hiding, neither him, nor me. which is new to me. also: we're always being willing to listen, always being able to make each other understand. even in the worst of times. him being all ears when i'm mad at him, because he would stand me up with wanting to stay home, which of course is not the reason why i'm freaking, so i tell him what's underneath, 'cause he wants to know, although he knows: my truth is never pretty. so i tell him... everything. and he listens, understands, explains himself, even apologizes. when he could just leave or get mad, giving a shit, since he doesn't owe me a thing.

yet he stays. catching me. holding me. again. like he's always done.

he might not be saying much, but always the right thing at the right time somehow, with a voice that could calm down the stormiest seas and the wildest stallions: my most furious heart... the one who is to me what the little prince is to the fox... still i felt like that stupid, childish rose at times, so proud, so scared, with her little thorns to scare off the tigers, that do not exist, and him... taking his time to care. watch. listen. hold.

i've never seen as much patience in one man in all my life. the patience of an angel. the beauty as well.

and all that tenderness...

our first kiss after 5 months... leaving me breathless, making my stomach flip in the most beautiful, most intense way, me tingling all over.

when 5 months are more than time enough to get over a 2-weeks affair. but not if seeing him again just reminds you of all that you've been missing. and all that you will be missing again. like a magic mirror: not only mirroring you, but the eternal question of what really counts in your life:

time. together. more time...

5:52 a.m.

in this first minute of "forever gone" i wonder HOW: your heart keeps beating, your lungs keep breathing, this world keeps turning...

life goes on. with an ocean between yourself and all you could ever want.

so, i guess, this is it.

love.

p.

Mittwoch, 3. Februar 2010

hate less, fear some.

[some minor key]


i hate the face you’re painting me
with your rapidly wandering eye!
in the blink of it i grow as old as i am
and weary too, with no words left to sigh
not much poetry then to be recited
not one single song remains to be sung
you’re a poem that has lost its beauty
and i am the poetess silence-stung

yes, i could act older and react much cooler
since winter freezes the world apart
but i’ve never been too good an actress
also, i hate actors
like i hate acting parts
and i hate this hate i need to fuel
to overlook your fairest flaws
that got me once, and got me twice
and would get me again to claw

for the face i like
that you’re painting me
with your vividly wondering eye
since age means just a number here...

but you’re outnumbered.

and so am i.

Freitag, 22. Januar 2010

happyhappy!

joyjoy!

2 wochen...
nix lernen, nix schreiben, nix auftreten!
just enjoying the good life!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Symptom Recital*

[by Dorothy Parker]


I do not like my state of mind;
I'm bitter, querulous, unkind.
I hate my legs, I hate my hands,
I do not yearn for lovelier lands.
I dread the dawn's recurrent light;
I hate to go to bed at night.
I snoot at simple, earnest folk.
I cannot take the gentlest joke.
I find no peace in paint or type.
My world is but a lot of tripe.
I'm disillusioned, empty-breasted.
For what I think, I'd be arrested.
I am not sick, I am not well.
My quondam dreams are shot to hell.
My soul is crushed, my spirit sore;
I do not like me any more.
I cavil, quarrel, grumble, grouse.
I ponder on the narrow house.
I shudder at the thought of men....
I'm due to fall in love again.


* aus gegebenem Anlass...

Sonntag, 10. Januar 2010

Brennzeichen D/Rohschrift

[anlässlich der Feier zum 30. Geburtstag der Grünen]


Aufstehen werden wir

Auftauchen aus trüben Tümpeln
wenn Vergessen schürt
Dummheit und Arroganz

Aufgehen werden wir
Stern am Firmament
die Dunkelheit blendend
Bahn brechend, Weg weisend

Aufbrechen werden wir
die Narben der Wunden
die wir sind

Aufrühren werden wir
unvergessen
die Gewissen derer
deren Hände ertränkten

LEBEN

werden wir!


Werden wir?


Mit 20 hatte ich scheinbar noch Träume
war Sturm und Drängerin
dann holte mich die Romantik ein
diese Träume belehrten die Existentialisten eines Besseren
und schließlich ließ ich mich auf den Realismus
und eine neue Kritik der Vernunft ein

Tatsächlich gibt es viel zu kritisieren
besonders nach dieser letzten desaströsen Wahl
nach deren Verriss ein Leserbrief den Spiegel fragte:
„Wollen sie 21 Mio. Bürger, die diese Regierung wählten,
tatsächlich als Idioten abstempeln?“
Man könnte jetzt antworten: Ja.

Denn die Teutanic fliegt über den Merkel-See,
von Western her eine Welle und
schwarz-gelbe Wahlversprechen schäumen um den Bug wie Schnee
Jeder sieht den Eisberg voraus, aber nur die Kapelle muggt auf
denn der Wähler hat keine Wahl:

Und noch 4 Jahre durch diese bis zur nächsten Qual!

Vielleicht sieht man auch einfach den Wald
vor abgeholzten Bäumen nicht
Vergiss nicht, Dich des Lebens zu freuen!
Aber manchmal scheint kein Land in Sicht

Vielleicht verschließe ich auch die Augen
denn ich bin müde
zu müde und auch zu enttäuscht
als Ossin ist man unter Täuschung aufgewachsen
dann fiel die Mauer
und siehe da:

Man wird noch immer getäuscht!

Keiner kann eine richtige Antwort nennen
weil auch niemand mehr als falsche Fragen stellt
Wenn überhaupt noch eine Frage fällt
Alle sind müde gemacht
von zu viel Lautmalerei
was gesagt wird
oder unter den Teppich geschwiegen –
Wenn man es nicht mehr versteht
ist es Einerlei

Natürlich ist es dann einfacher
der Volksver(d)(st)ummung nachzugeben
abzuschalten, sich berieseln zu lassen
durch Unterhaltungssendungen zu zappen
und Klatschspalten zu lesen
Natürlich ist es einfacher
Gedankengut vorgekaut anzunehmen
als selber nachzudenken
Worüber denn auch?
Woran soll man bitte die letzten klaren Gedanken verschenken?
Die Zukunft?
Mit all ihren
Klimakatastrophen
Halbgaren Koalitionsverträgen
Wirtschaftskrisen
Kopfpauschalen
Hartz IV?
Ich kann verstehen, dass manche Menschen
keine Kinder in diese Welt setzen
oder Selbstmord begehen
weil die täglichen Nachrichten
den Blick auf die Zukunft
so deprimieren...

Auch wird gepredigt im Hier und Jetzt zu leben
und sein Streben und Verderben selbst zu lenken
Die Politik macht es vor:
Warum weiter als bis
--> Hier <--
und dann auch noch für andere denken?

Mir fehlt manchaml die Kraft
und die Worte fehlen mir auch
gegen etwas anzuschreiben
das ich nicht verstehe
oder FÜR etwas
wenn ich immer nur das WIDER sehe

Vielleicht hatte Matrix ja doch mit allem Recht

Denn ich warte
seit meiner Kindheit
warte ich auf Antworten
auf Fragen
die niemand mehr zu stellen wagt
weil sie einfach zu
banal und platt klingen
wenn kein Kindermund sie fragt
wie:
Warum gibt es so viel Elend in der Welt?
Wenn genug für alle da ist,
warum wird es so ungerecht verteilt?
Warum ziehen Männer
und warum ziehen Frauen in den Krieg?
Sagt mir, warum das Geld (das ja da ist!) für Waffen
nicht in (Weiter)Bildungs- und Wohnprojekte fließt?
Wenn erneuerbare Energien vorhanden sind und funktionieren,
warum nutzt man sie dann nicht?
Schafft Arbeitsmärkte und macht diese neuen Technologien
verdammt noch mal zur Pflicht?
Warum geht es immer nur um Macht und Kapital?
Wie blind sind wir eigentlich?
Des Kaisers neue Kleider sind noch immer unsichtbar
und die nackte Wahrheit darunter ist:

Wäre das Klima eine Bank, wäre es längst gerettet.
Wäre Bildung ein Autohersteller, wäre sie längst subventioniert.
Wäre Welthunger ein Terrorist, wäre er längst bekämpft.
Wäre Gesundheit ein Atomwerk, wäre sie längst saniert.

Aber ich bin kein Kind
vielleicht dreimal so dumm
jedoch weiß ich:
Wer nicht fragt
bleibt immer stumm!

Also warten wir...

Warten auf Wagnisse
die eingegangen
Säumnisse
die nachgeholt
und Fehltritte
die berichtigt werden
Warten auf Ereignisse
die das Ruder herumreißen
Warten auf Lösungen
die die Welt wieder im Innersten zusammenschweißen

Warten
Ein paar von uns stehen zusammen
und warten
auf gefühlt verlorenem Posten weltweit
Warten auf...
Euch:
Politiker jeglicher Couleur
Um 5 vor 12 warten wir –

und Ihr lasst Euch Zeit!?

Aufstehen wollen wir
nicht mehr warten wollen wir
Weil Zeit keine Wunden heilt
nur den Raum für Heilung gibt
diese aber nicht in der Natur der Sache
sondern in der Hand des Menschen liegt

Also gebt uns mehr als immer nur Hoffnung!
Gebt uns ein Wort in diesen müden Stunden
auf das man zählen kann
das nicht gebrochen wird
und erinnert Euch –
der Regen fällt immer von oben nach unten!

Pitschnass und durchgefroren
geht also unser Ruf von hier an alle da oben:

Macht Euch
von Eurem hohen Ross herunter
Macht Euch
besser bald auf
auf den Weg zu uns nach unten
Macht Euch
nass!
Wie uns...

Oder wir
kommen rauf.

Samstag, 26. Dezember 2009

casino royal!

[capone's depot @ tape club]


"komm mit mir, heut wird es heiß wie nie, bei all dem jazz!" welcome to capone's depot!! (sogar stadtaffe peter fox war am start.)

welcome to the golden 20s! with all its gambling & swinging & dressing up...

s/w...

und in farbe.

so ging's zur party mit der schönen vilou!



atmosphere...

the queens gang orchestra...

rocking!

black jack!

gut gemischt...

zockerinnen... willing to lose big time! aber das war gar nicht so leicht bei vilous roulette-glück...

fazit: see you again @ boheme sauvage!

bad taste party!

...und ein geburtstag! basti's jährliches feiern in der "kiste". und so bad war der taste gar nicht! ganz im gegenteil...


judith wünscht frohe weihnachten!

geburtstagskind!

sy singt happy b-day!

dj basti spinning it...

turning the ladies "inside out".

dj syiun...

gimme that look!

happy happy!

joy joy!

sending out an sos! police fans...

ladies lovin green day!!

huch! got ya!

dancing thru the grapewine...

und dann wird eingepackt. und auf ein taxi gewartet. im windigen berlin morgens gegen 4. bis zum nächsten jahr! gute nacht.