Donnerstag, 29. Oktober 2009

rainy days!?

so sieht's aus, wenn man raus schaut.

und was macht die wahlheimat?

3-tageswetter-vorschau:

donnerstag: wolkenlos sonnig, 26/28 grad
freitag: leicht bewölkt, überwiegend sonne, 25/26 grad
samstag: leicht bewölkt, überwiegend sonne, 24/26 grad

ich weiß schon, warum ich sonst immer im oktober flüchte...

(c) pixar's "partly cloudy"

Montag, 26. Oktober 2009

back on the road...

rucksack gepackt. erst helmstedt. dann jena. wunderbare kollegen! (u.a. moritz neumeier, nico semsrott, bo wimmer, über die ich mich ganz besonders freue, weil so lange nicht gesehen! und die hornisschen, großartig!) zwischendurch durchatmen. yoga mit caro bei anna, wie immer der perfekte ausgleich. songprobe mit zissi. abends kino mit dafe: pixar's "up" in 3D... it was: emotional! danach country folk in der jägerklause mit bea. komme mir vor, als würde ich eine ganze woche in den einzig freien tag pressen, aber: es klappt. mit green day auf den ohren. dann wieder im zug. impressionen... die hälfte fehlt:

welcome to... beat street!

meet the poetry crew...

fanclub!

eine nacht im best western...

die nächste nacht im schlafwagen... wunderbar!

gute nacht.

Freitag, 23. Oktober 2009

„the sky is grey. the sand is grey. the ocean is grey.”

[ani d.]


okay. zugegeben. das ist nicht die traumhafteste szenerie.

...aber wenn du in berlin kein meer, keinen strand, nur den grauen himmel hast, unter dem du aufwachst, nach viel zu wenig schlaf, weil die zeit bekanntlich rast und du halt doch einen monat brauchst, um die innere uhr vom spanischen rhythmus auf den deutschen umzustellen, wenn dann noch deine wohnung ein chaos ist, weil du kaum zu hause, nur zum essen, schlafen, umziehen bist, wenn dein kater dich völlig verständnislos fragend anmaunzt, weil du schon wieder gehst und vorher nur fressen aus dem spätkauf mitgebracht hast, was scheinbar wirklich ü-ber-haupt nicht schmeckt, wenn du in den spiegel schaust und dir sagen musst: „damn, in spanien, da sahst du echt besser aus, so ohne vor müdigkeit verquollenen augen, jetzt sieht man dir die 30 beinahe schon an!“, und wenn dir das egal ist, so wie dein klamottenmix, weil du einfach noch nicht auf herbst/winter eingestellt bist, wenn du nicht weißt, wann du deine to do-liste im kopf abgehakt hast und endlich ruhe für diesen einen text und den anderen song da, weil: die haben deadline!, und du dann auch noch um 9 im büro sein musst, weil abends gig, aber aufgrund der bahnverbindungen mal wieder zu spät bist, wenn du dann noch die falschen schuhe trägst, die zwar super bequem und warm sind, bei regen in eile aber leider eine echte schlidderpartie par excellence...

RAHH!! das ist mal ein echt banal beschissener morgen!


ehrlich:

sky grey. sand grey. ocean grey.

...das klingt da gar nicht mehr so übel!

book release tour!

[impressionen]


yeah!! willkommen in innsbruck!

verleger und autorin...

signierstunde...

geprächsrunde...

4 sterne hotel und der klassiker: pizza und coke...

und diese pizza war einfach zu gut!!

winter im zug...

peh im hotel...

anderntags immer noch winter im zug...

und schon wieder ein hotel...

unsere lustige zugrunde: markus & mieze...

yasmin...

andi... (der wolf wondratschek kennt!)

willkommen in aich!

slammin' on stage!

finale! (das war ja so abgefahren! himmel oder hölle - man weiß es nicht...)

1 for the money, 2 for the show - and 3 beds for da honeyz! ;)

das ist ein schräger anblick, wenn man sonntag früh halb zehn leicht verkatert und übermüdet in einem 800-seelen-dorf aus der herberge stolpert und mehr spielzeugbuden vorfindet, als es dort kinder gibt ...

noch winter...

home, sweet home!

Dienstag, 13. Oktober 2009

quick shot

[over working on a new track]


your face in the twilight
is fading
now that night has fallen
pitch-black
i am only reminiscing
your beauty
that from art now turned
into work
it's your ghost in the hall
i still allude to
since i've come
to leave you behind
but your face in the twilight
i need to savor
that piece of art
too divine
so, i turn on the lights
and keep working
true, i dope myself
to capture that reverie
it's substance-abuse
of the essence of you...

you are the poem
i recite
when i'm with me

Montag, 12. Oktober 2009

fazit...

lektion gelernt.


wenn ein mann nach einer 2-wöchigen urlaubsaffäre, die beide beteiligten parteien als nahezu perfekt deklarierten, schreiben würde:
„hey, liebe, ich möchte dich gern wiedersehen. wenn du mich lässt, bin ich am ersten november-wochenende bei dir für 2-3 schöne tage...“
da würde größtenteils ein seufzen durch die herzen der weiblichen weltbevölkerung gehen, das diese geste (allein, dass er die frage überhaupt stellt!) als hochromantisch bewertet.
wenigstens wäre der tag mit einem lächeln verziert, egal, ob man nun mit ja oder nein antwortet.

wenn eine frau das schreibt... sieht die sache gleich ganz anders aus.

da fühlt man(n) sich gern mal eingeengt. und prompt folgt auch die ur-angst:
„hilfe, was mach ich bloß mit der frau 2-3 tage lang?“
die tage sind ja bekanntlich lang und die nächte immer viel zu kurz, so viel sex kann man gar nicht haben, wie man sich gegenseitig langweilen könnte... oder?

micha schreibt soeben: „wahrscheinlich ist er gar nicht bis zum PS gekommen. oder ist ein paar tage ohne internet unterwegs.“ weil er sich als mann nicht vorstellen könne, so ein angebot (KOMMENTARLOS!) auszuschlagen.

lache laut und antworte auf sein plädoyer:
„werden wir jetzt bitte nicht weibisch!“
denn diese ausreden erfinden wir frauen für kerle jedes mal auf’s neue und wir stellen uns alles mögliche vor, warum der kerl nicht antworten könnte...
sowas wie:
„er ist so überrascht (positiv natürlich), er weiß einfach nicht, was er sagen soll!“
bitte, ein ja oder nein in 5 tagen wird ja wohl noch drin sein?

nein, offensichtlich hat er einfach keinen bock drauf.

klar, wenn beide single sind und man „als paar“ (sein zitat) im bett so wunderbar kompatibel war, könnte man tatsächlich einfach sagen:
„bevor gar nichts schönes geht, geht was mit uns an dem wochenende!“
(und ich könnte die auszeit echt gut gebrauchen...)

aber...
das ist fantasia, nicht das wahre leben.

so wie das hier:
tatsächlich sagte er, er könne mit mir umgehen und ich könne ihn niemals (v)erschrecken!
zeigt sich:
kann ich wohl!
(die kleine ausreizerin musste aber auch wieder die grenzen austesten...)

yep, ich verstehe vollkommen...

schreibe also aus (m)einer fluchtperspektive heraus:
„sorry, man sollte seine lektion gelernt haben, trinken und schreiben, keine gute kombi. musste am nächsten morgen herzlich über die verrückte idee lachen“ (musste ich wirklich) „und hoffe, du nimmst es mit ähnlich viel humor.“

basta.


lektion gelernt:

wenn ein kerl eine frau in solch einer situation um ein wiedersehen bittet, ist es romantisch.
wenn eine frau einen kerl das fragt, ist es: zu viel.

sagt die erfahrung. eine weitere davon.

i rest my case.

Samstag, 10. Oktober 2009

don't drink & dial!

[hobbes meets parker style]


be wildered heart
how can this be
that one plain drink
just set you free
against all odds
against my brains
you found your way
into my hands
and sigh and suffer
between the lines
you want to be his
and him to be thine
out on the limb, now
be brave, my heart
don't turn your back
to cut that scar
you might be defeated
or by chance be saved
either or...
this ain't your grave